20191027: Neue Westfälische - FC Gütersloh kassiert 0:1-Heimniederlage gegen Holzwickede

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20191027: Neue Westfälische - FC Gütersloh kassiert 0:1-Heimniederlage gegen Holzwickede

Beitrag von TeamO » 27.10.2019, 19:53

Neue Westfälische | Wolfgang Temme | www.fupa.net hat geschrieben: FC Gütersloh kassiert 0:1-Heimniederlage gegen Holzwickede

Der Oberligist rutscht somit auf den neunten Tabellenrang. FCG-Coach Julian Hesse warnt aber vor Schwarzmalerei.

Die Bäume wachsen im Heidewald nicht in den Himmel. Der FC Gütersloh muss sogar aufpassen, dass sie für die bevorstehenden Herbststürme standfest bleiben. Nachdem schon das letzte Heimspiel gegen Schermbeck mit einer 0:0-Enttäuschung geendet war und es in Herne eine 1:3-Auswärtsschlappe gesetzt hatte, kassierte der zuvor auf einer kleinen Erfolgswelle schwimmende Oberligist nun sogar eine Heimniederlage gegen den Holzwickeder SC.

FC Gütersloh - Holzwickeder SC 0:1

Das 0:1 gegen den Holzwickeder SC, einen fußballerisch äußerst limitierten Abstiegskandidaten, ließ den FCG in der Tabelle auf Rang neun zurückfallen. Noch liegt er acht Plätze vor der Abstiegszone, aber der Vorsprung schrumpfte gestern auf sechs Punkte. Tim Manstein hat das im Blick: „Wir kommen jetzt wieder dahin, dass wir nach unten schauen müssen, wo wir auf keinen Fall hinwollen.“ Und der Kapitän sucht die Schuld nicht bei anderen: „Dafür sind wir selber verantwortlich, und wir müssen da auch selber wieder rauskommen.“

Hineingeraten ist der FC Gütersloh in diese Situation, weil er es auch gegen Holzwickede nicht schaffte, die Offensivstärke wieder auf das anfängliche Niveau zu heben. „Die Torgefahr ist uns abhanden gekommen“, gibt Julian Hesse zu. Der Trainer musste erleben, wie seine Mannschaft in der 1. Halbzeit zu statisch und ideenlos gegen das Defensivbollwerk der nicht am Mitspielen interessierten und auch nicht dazu fähigen Gäste agierte. Viel zu selten gelang es, den Ball hinter die engen Ketten der im Rückzugsverhalten versierten Holzwickeder zu befördern. Der gelernte Außenstürmer Eric Yahkem, der gemeinsam mit Saban Kaptan im 4-4-2 die Sturmspitze bilden sollte, kam mit seiner Rolle überhaupt nicht zurecht.

»Der muss 
reingehen«

Immerhin entsprangen dem geduldigen, aber zu eintönigen Querspiel zwei Gütersloher Torchancen: Yahkem schoss nach einem der seltenen überraschenden Zuspiele in die Tiefe (von Nick Flock) in der 15. Minute knapp am Pfosten vorbei. Und Andre Kording traf mit der besten Möglichkeit in der 44. Minute nach Vorarbeit von Yahkem und Kaptan aus acht Metern nur das Außennetz.

Mit Beginn der 2. Halbzeit stellte Julian Hesse um. Eric Yahkem ging jetzt anstelle von Matthäus Wieckowicz auf seine angestammte Rechtsaußen-Position. Als neuer Angreifer kam der quirlige Illias Illig, der sich als deutliche Belebung erwies. Er war es auch, der in der 61. Minute mit einem Schlenzer aus 20 Metern das erste Mal den Holzwickeder Torhüter Muhammed Acil prüfte. Obwohl nun mehr Bewegung (aber nicht mehr Präzision) im FCG-Spiel war, roch es bis zur 73. Minute nach einem weiteren 0:0-Heimauftritt.

Dann ließ der FCG leichtsinnigerweise eine Flanke zu und kassierte durch ein Eigentor von Samy Benmbarek – das 0:1. Nun war Eile geboten und Risikobereitschaft angesagt, um wenigstens noch einen Punkt zu retten. Tatsächlich hatte der eingewechselte Marcel Rump in der 83. Minute das 1:1 auf dem Fuß, als er ein Zuspiel von Eric Yahkem gegen die Laufrichtung erwischte, den Ball mit links aber haarscharf neben den Pfosten setzte. „Der muss reingehen“, ließ Julian Hesse keine Diskussion zu. Es blieb aber die einzige zwingende Tormöglichkeit für sein Team. Dass die Gäste zu (schlecht ausgespielten) Kontern kamen, hatte der FCG-Coach mit seinen offensiven Wechseln in Kauf genommen. Der letzte endete in der dritten Minute der Nachspielzeit durch Sebastian Hahne immerhin am Pfosten.

„Ich verstehe die Enttäuschung der Fans“, sagte Julian Hesse, warnte aber vor einer Schwarzmalerei: „Jede Mannschaft macht im Saisonverlauf mal eine schwierige Phase durch. Wir dürfen jetzt nicht in Lethargie verfallen, sondern müssen die Köpfe oben behalten.“

Schiedsrichter: Tim Zahnhausen (SpVgg Horst.) - Zuschauer: 501

Tore: 0:1 (76. Eigentor)
Irgendwann - ihr werdet sehen - wird Gütsel wieder OBEN stehn!

Fussball wird nicht mit den Füssen gespielt - sondern mit dem Herz!

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