Das Heidewaldstadion

Die Kneipe im Vereinsheim des FC Gütersloh, hier treffen sich Fans, Spieler, Trainer, Vorständler, Betreuer, Sponsoren und alle die nicht ohne den FCG können, um gemütlich beisammen zu sein und über dies und das zu sprechen. Hier wird so manches Gerücht geduldet! Bitte keine virtuelle Schlägerei!

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Beitrag von TeamO » 26.04.2019, 16:31

Aus dem Vorbericht zum morgigen Spiel gegen den SC Paderborn II:
www.fupa.net | Mark Heinemann | 26.04.2019 hat geschrieben:
[...]"Gütersloh braucht die Punkte. Wir aber auch, weil wir dann wohl den Klassenerhalt geschafft haben und uns weiter im oberen Tabellenbereich festsetzen können", sagt Kniat, der sich aber auch noch aus einem anderen Grund auf das Derby freut: "Der Heidewald ist das schönste Stadion in der Liga. Ich habe schon als Spieler gerne in Gütersloh gespielt. Das wird ein interessantes Duell."

Link zum Artikel: https://www.fupa.net/berichte/fc-gueter ... 60954.html
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Beitrag von Groggy » 07.05.2019, 09:49

Stadt will Heidewald 30 Jahre pachten
Stephan Rechlin Westfalen Blatt 07.05.2019 hat geschrieben:
Stadt will Heidewald 30 Jahre pachten

Von Stephan Rechlin

Gütersloh (WB). Im Heidewaldstadion soll der Fußball weiter rollen. In der Abstimmung über einen neuen, 30 Jahre dauernden Pachtvertrag zwischen der Stadt und der Gütersloher Schützengesellschaft müssen die Ratsmitglieder jetzt zeigen, wie ernst es ihnen mit dieser Parole ist.

Der alte, zwischen den Stadtschützen, den Eigentümern, und der Stadt, dem Pächter, ausgehandelte Vertrag läuft zum 31. Juli 2019 aus. In einem in mehr als zwölf Monaten ausgefeilschten Folgevertrag stimmt die Stadt dem Vernehmen nach einem um 50 Prozent höheren Pachtzins zu. Eine Wertgleitklausel im Umfang von bis zu zehn Prozent wird unter anderem inflationsbedingte Anpassungen ermöglichen. Damit dürften die Stadtschützen ihre in öffentlichen Versammlungen verkündeten Maximalforderungen – 25. bis 28.000 Euro Pacht pro Jahr statt bisher 11.000 Euro – nicht durchgesetzt haben. Allerdings gesteht die Stadt den Schützen im neuen Vertrag erstmals zu, für die Abbruchkosten des Heidewaldstadions aufzukommen, sollte der Vertrag nach 30 Jahren nicht abermals verlängert werden. Bisher müssten die Schützen den Abbruch bezahlen, wenn sie das Areal anschließend in Bauland umwandeln wollten.

Holztribüne ist marode

Mit der Aussicht, das Heidewaldstadion vorerst weiter bis zum Jahr 2049 nutzen zu können, dürften auch die anstehenden Investitionsentscheidungen leichter fallen. So plant die Stadt in den Jahren 2021/2022 weitere 1,5 Millionen Euro in die Sanierung der alten Holztribünen zu investieren. Ferner strebt der FC Gütersloh den Neubau eines Mehrzweck-, VIP- und Jugendraumes auf der zu renovierenden Toilettenanlage an. Zu den 1,05 Millionen hohen Baukosten soll die Stadt 900.000 Euro beisteuern.

Schließlich sollen auch die Parkplätze vor dem Stadion instand gesetzt werden. Im neuen Vertrag sichert sich die Stadt schon einmal die Möglichkeit ab, dort künftig Parkgebühren zu erheben.

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Beitrag von Groggy » 07.05.2019, 13:05

Entscheidung: Gütersloher Heidewaldstadion ist bis 2049 gesichert
Ludger Osterkamp Neue Westfälische 07.05.2019 hat geschrieben:
Entscheidung: Gütersloher Heidewaldstadion ist bis 2049 gesichert

Gütersloh. Der FC Gütersloh wird weiter im Heidewaldstadion Fußball spielen können. Nach drei Jahren Verhandlung haben sich die Gütersloher Schützengesellschaft, Eigentümerin des Geländes, und die Stadt auf eine Verlängerung des Pachtvertrages verständigt. Der neue Vertrag hat eine Laufzeit bis 2049 und sieht vor, dass die Stadt den Schützen künftig eine deutlich höhere Pacht überweist.

Freilich ist die neue Vereinbarung noch nicht unterschrieben. Die Fraktionen im Stadtrat müssen noch zustimmen, ebenso die Mitglieder der Stadtschützen. Deren Vorsitzender Patrick Seidel hatte zuletzt gesagt, er wolle das neue Vertragswerk einer außerordentlichen Mitgliederversammlung vorlegen.

Drei Jahre dauerten die Verhandlungen

Drei Jahre hatten die Verhandlungen gedauert. Bereits im Sommer 2016 hatten sich Stadt und Schützen das erste Mal zusammengesetzt, um über die Verlängerung der Vereinbarung zu sprechen. Der aktuelle Vertrag, am 31. Juli 1969 geschlossen, läuft Ende Juli nach 50 Jahren aus. Beiden Seiten war von Anfang an klar, dass die nächste Laufzeit kürzer sein werde. Nun läuft es auf 30 Jahre hinaus – Stichtag 31. Juli 2049.

Nach den neuen Modalitäten wird die Stadt eine Fläche von knapp 3,5 Hektar pachten – 34.400 Quadratmeter, 2.100 mehr als bislang. Der Pachtzins, derzeit 32 Cent pro Quadratmeter, soll auf 1,35 Euro steigen. Daraus ergäbe sich eine jährliche Gesamtpacht von 46.400 Euro – mehr als das Vierfache als die aktuell 10.300 Euro. Ferner wurde eine Wertgleitklausel vereinbart, bei einer Veränderungsschwelle von zehn Prozent.

Aus dem Vertragsentwurf geht außerdem hervor, dass sich die Stadt eine Reihe von Rechten sichern will:

1.) Das Recht zur Nutzung der Parkplätze für den öffentlichen Verkehr – damit dürfte das Erheben von Parkgebühren gemeint sein.

2.) Das Recht zur Modernisierung, für Erweiterungen und dem Bau von Neubauten – das zielt etwa auf die schon länger geplante Sanierung der Stehränge. Einen Sanierungsstau hat die Stadt auch bei den Toiletten festgestellt. Bekannt ist, dass der FC Gütersloh den Bau eines Vereinsheimes („Begegnungszentrum") plant; er hatte bereits einen Zuschussantrag an die Stadt gestellt, ihn aber zuletzt aus Sorge vor Ablehnung zurückgezogen.

3.) Das Recht zur Unterverpachtung und Nutzungsüberlassung an Vereine und Organisationen – damit dürfte das Bestreben der Stadt gemeint sein, das Stadion auch anderen Vereinen zu öffnen. Einig sind sich Stadt und Schützen, das Stadion „als Spiel- und Sportstätte" zu erhalten.

Unverändert bliebe bei der neuen Vereinbarung, dass die Stadt auch künftig für alle Nebenkosten aufkäme. Ein weiterer Punkt besagt, dass die Stadt bei Beendigung des Pachtvertrages die Abrisskosten des Stadions übernähme. Längst beschlossen ist die Befestigung der Parkplätze.

Grundsätzlich, so die Stadt, wäre es sinnvoll, sich den Heidewald über ein Erbbaurecht zu sichern. Das jedoch würfe bauordnungsrechtliche Probleme auf, da die Stadt einen Teil des Grundstückes – die 100-Meter-Schießbahn – einst mit der Stehtribüne überbaut hat.

Daher sei man sich mit den Schützen einig geworden, doch wieder einen Pachtvertrag abzuschließen. Zwar kam ein Gutachter in seiner Einschätzung auf einen Erbbauzins von 1,80 Euro pro Quadratmeter, aufgrund der Mischnutzung als Stadion, Parkplatz und Frei-/Grünfläche hält die Stadt aber einen Pachtzins von 1,35 Euro für angemessen.

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Beitrag von TeamO » 27.05.2019, 17:23

www.die-glocke.de hat geschrieben: Schützen votieren für Heidewald-Vertrag

Gütersloh (jed) - Der Verlängerung des Heidewald-Pachtvertrags zwischen der Gütersloher Schützengesellschaft (GSG) als Inhaber des Geländes und der Stadt als Pächter bis 2049 steht nichts mehr im Weg. Wie schon die Rats-Fraktionen stimmten auch die 59 Mitglieder des Schützenvereins für den Vertrag.

Der am 31. Juli 1969 geschlossenen Mehr-Generationen-Kontrakt zwischen Inhaber (GSG) und Pächter (Stadt) des 34 386 Quadratmeter großen Areals läuft – wie berichtet – Ende Juli aus. Nach den vor gut drei Jahren begonnenen, juristisch nicht einfachen Marathonverhandlungen hatten sich beide Seiten Anfang Mai auf ein unterschriftsreifes Papier geeinigt. Ehe die Schützen als noch ausstehendes Gremium über die geänderten Konditionen für eine 30-jährige Laufzeit abstimmten, stellte der Vorsitzende Patrick Seidel (Bild) die bislang ausschließlich über die Tageszeitungen verkündeten Ergebnisse vor.

Deutlich verbessere Einnahmen

Der für die GSG sicherlich signifikanteste Unterschied sei die „deutlich verbesserte Einnahmesubstanz“, so Seidel. Der Kontrakt sieht eine Vervierfachung des Pachtzinses von 32 Cent pro Quadratmeter auf 1,35 Euro vor. Damit steigen die jährlichen Pachteinnahmen für die um 2000 Quadratmeter vergrößerte Fläche von 10 306 auf 46 421 Euro. Ein Gutachter hatte bei voller Nutzung des Areals sogar 1,80 Euro pro Quadratmeter für realistisch gehalten. Die Stadt war mit einem Angebot von unter einem Euro in die Verhandlungen eingestiegen.

Und auch die Vermietung des Gebäudes an den Tanzsportclub Grün-Weiß Casino laufe gut. „Das flutet sich fast von allein. Wir sind kurz davor, ein Schwimmbad zu eröffnen“, frohlockte Seidel.

Sportliche Nutzung nicht nur für den FCG

Von vornherein einig waren sich die Vertragspartner über den primären Gebrauch des Areals als Spiel- und Sportstätte. Darüber hinaus seien dort auch Flohmärkte und Schützenfeste möglich. Die sportliche Nutzung sei, wie Patrick Seidel betonte, nicht nur an der FCG gebunden. Die Stadt übernimmt mit Vertragsbeginn die Verkehrssicherungspflicht auf dem Areal. Die bisherigen Schotterflächen sollen seitens des Pächters befestigt und in bewirtschafteten Parkraum umgewandelt werden. Ab wann dies der Fall sein wird, konnte Seidel noch nicht sagen. Immerhin versprach er: „Wir werden nicht locker lassen, bis Pflastersteine vor unserer Haustür liegen. Dafür darf die Stadt auch gern Parkgebühren erheben.“ Die Kommune erhält zudem das Recht, den Gebäudebestand zu modernisieren und zu erweitern. Das dürfte den mit einem „Begegnungszentrum im Heidewald“ liebäugelnden FC Gütersloh sehr freuen.

„Wir haben Geschichte geschrieben“

Auf Wunsch der Kommune wurde ferner ein öffentlich bislang unbekanntes Sonderkündigungsrecht ins Vertragswerk eingebaut. Sollte die Hauptnutzung (Fußball) eventuell mal entfallen, zum Beispiel bei einem Stadionneubau, und keine geeignete Nutzung als Spiel- oder Sportstätte bestehen, dürfte die Stadt die Notbremse ziehen. Im Gegenzug dafür muss das Areal „besenrein“ hinterlassen werden. Im bisherigen Kontrakt musste die Stadt nicht für die Abrisskosten von Tribüne und Stehplatzrängen aufkommen.

Das Ende der gut 45-minütigen Versammlung erinnerte mit von donnerndem Applaus begleiteten „Bravo“-Rufen an die Szenerie nach dem Königsschuss. Rainer Schorcht brachte die zwischen Freude und Erleichterung geprägte Stimmung der glücklichen Stadtschützen auf den Punkt: „Ihr habt hervorragend verhandelt. Das ist ein historisch tolles Ergebnis.“

„Einfach nur stolz und froh“

Der Ehrenvorsitzende Günter Knopp verpasste seinem Nachfolger an der Spitze des Verhandlungskomitees anschließend in kleiner Runde einen verbalen Ritterschlag: „Ich habe immer gesagt, mit diesem Vertrag gehst du so oder so in die Annalen des Vereins ein. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir heute Abend Geschichte geschrieben haben.“ Der neue Pachtvertrag lasse die Stadtschützen „ein Stück freier sein, als andere Vereine es sein können“. Patrick Seidel war über das Ende des Verhandlungsmarathons „einfach nur stolz und froh. Das hat sehr viel Kraft und Zeit gekostet“.
Link: https://www.die-glocke.de/lokalnachrich ... e4379d1-ds
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Beitrag von TeamO » 16.07.2019, 19:04

www.fcguetersloh.de hat geschrieben: Moderate Erhöhung der Eintrittspreise

Zur neuen Saison erhöht der FC Gütersloh die Eintrittspreise für die Oberliga-Heimspiele. Stehplätze und ermäßigte Sitzplatzkarten kosten einen Euro mehr, Sitzplatzkarten für Erwachsene und Mitglieder kosten zwei Euro mehr. „Da die letzte Überprüfung der Eintrittsgelder vier Jahre zurück liegt, haben wir uns in der Sommerpause das Preisniveau der anderen Oberligavereine angeschaut. Das Ergebnis war, dass wir uns hier bisher im unteren Viertel der Oberliga bewegt haben“, so Helmut Delker, einer von drei geschäftsführenden Vorständen des FCG. Mit der moderaten Preiserhöhung entsprechen die Eintrittspreise jetzt dem durchschnittlichen Oberliganiveau.

Um die treuen Anhänger zu belohnen, wurde der Preisnachlass für Dauerkarten nochmals erhöht. So sparen Dauerkartenkäufer im Schnitt rund 25 %. Der Verkauf dieser Saisonkarten wird Mitte nächster Woche starten. Neu aufgenommen wurde auf Anregung einiger Zuschauer die „Dauerkarte ermäßigt“. Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, Schüler, Studenten, Azubis, Bundesfreiwilligendienst- oder freiwillig Wehrdienstleistende und Schwerbehinderte (jeweils nur mit gültigem Ausweis) haben Anspruch auf eine vergünstigte Dauerkarte für die Sitztribüne für 130 € bzw. für den Stehplatzbereich für 65 €. Um einer missbräuchlichen Verwendung vorzubeugen, muss der jeweilige Ausweis beim Stadionzutritt unaufgefordert vorgezeigt werden. Der Zugang für Dauerkarteninhaber ist nur am Eingang hinter der Sitztribüne möglich.

In der bevorstehenden Saison kommen zusätzlich Inhaber des Gütersloher Stadtpasses und der Ehrenamtskarte NRW in den Genuss ermäßigter Eintrittskarten. Die pauschale Ermäßigung für Rentner wurde aufgehoben. Hans-Hermann Kirschner aus dem FCG-Vorstand dazu: „Wir möchten mit der Ermäßigung für Stadtpass Inhaber unseren einkommensschwächeren Mitbürgerinnen und Mitbürgern den Stadionbesuch ermöglichen. Mit der Ermäßigung für die Ehrenamtskarte NRW unterstützen wir alle, die sich uneigennützig für das Gemeinwohl engagieren. Einen an das Rentenalter geknüpften Ermäßigungsanspruch halten wir nicht mehr für zeitgemäß. Natürlich wissen wir um die Probleme der Altersarmut. Hier wollen wir nun gezielter durch die Vergünstigungen für Stadtpass Inhaber und mithilfe der Spendendauerkarten für die Gütersloher Tafel helfen.“

Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr haben weiterhin freien Eintritt. Auch der Rabatt von einem Euro für Vereinsmitglieder bleibt erhalten.
Hier die Preise für Einzelkarten und Dauerkarten (in Klammern) im Überblick

Kinder bis einschließlich 12 Jahre: Freier Eintritt
Ermäßigte Karten (berechtigte Personen siehe oben): Stehplatz 5 € (65 €) und Sitzplatz 10 € (130 €)
Vereinsmitglieder: Stehplatz 7 € (89 €) und Sitzplatz 13 € (160 €)
Erwachsene: Stehplatz 8 € (100 €) und Sitzplatz 14 € (180 €)
VIP Zugang und Sitztribüne: 45 € (565 € bzw. Vereinsmitglieder 545 €)
Westfalen-Blatt vom 16.07.2019 | Leserbrief Horst Oblau hat geschrieben: „Das letzte Mal im Heidewald gewesen“

Mit der Erhöhung der Eintrittspreise für die Heimspiele des Fußball-Oberligisten FC Gütersloh beschäftigt sich der folgende Leserbrief.

Wenn man den Artikel über die Preiserhöhung liest, die der FC Gütersloh zur neuen Saison beschlossen hat, dann bin ich nur fassungslos. Für einen Stehplatz in einem Stadionkomfort der 5. Liga einen Preis von acht Euro zu verlangen, ist für mich einfach unglaublich. Als Rentner habe ich bisher vier Euro bezahlt. Wie abgehoben muss man sein, wenn man wie der Verein von einer moderaten Erhöhung spricht, bei einer Verdoppelung des Preises.

Aber nun weiß ich, dass ich im Frühjahr das letzte Mal im Heidewaldstadion gewesen bin. So kann man die letzten treuen Zuschauer auch noch vertreiben.

Horst Oblau

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Beitrag von schweinsteiger » 17.07.2019, 06:50

Na ja, gegen die Erhöhung der Eintrittspreise ist, gemessen an der Restoberliga, grundsätzlich nicht viel einzuwenden.
Ich hätte allerdings die Rentner auch einfach mit einem Euro mehr belegt und dann wärs gut gewesen.
Die Aussage, es sei nicht mehr zeitgemäß oder so ähnlich, wie ich in der Presse las, halte ich für äußerst ungeschickt.
Noch ist Zeit zur Korrektur. Auch hier sollte sich der Verein als Fan-nah beweisen.
Oft sind es auch gerade die Rentnergewesen, die schon seit Jahrzehnten den Gütersloher Fußball mit all seinen Höhen und Tiefen als Fan begleitet haben.
Stammpublikum, daß man nicht grundlos vergraulen sollte.....

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Stadionrückbenennung zum Heidewaldstadion

Beitrag von schweinsteiger » 01.08.2019, 15:49

Tja, eigentlich war die damalige Umbenennung doch gar nicht so schlimm. Und dass nach der Übernahme von Energieversum von EnBW, der neue Besitzer nicht unbedingt so eine lokale und zu bezahlende Werbung weiterführen möchte, muss man akzeptieren.
Jetzt wäre es an der Zeit, dass sich auch mal die Grossen Unternehmen hier in Gütersloh interessieren könnten. Die Benennung eines Stadions ist unverfänglich, positiv imagebehaftet und würde ein Bekenntnis zum Standort Gütersloh darstellen.
Ich weiss, dass jetzt viele sagen, machen die doch eh nicht...vielleicht haben diese Stimmen Recht...aber man könnte sich hier auch über den Sport und nicht nur über ein Theater oder eine Bibliothek bevölkerungsnah zur Region und Stadt bekennen.
Zumindest sollte ein solcher Anlauf versucht werden, finde ich. Manchmal wird auch nur gehandelt, wenn man vorher angesprochen wird. Von allein wird sich auf jeden Fall nix tun. Vielleicht kann ja auch Hr. Hagedorn mal probieren, ein Törchen aufzustossen. Das muss auf jeden Fall eine derartige Person sein, die auch“gehört wird“...bin gespannt, wie sich das entwickelt...im schlechtesten Fall würde es weiter Heidewaldstadion heißen, womit wir zwar sportlich aber nicht wirtschaftlich leben können. Es muss sich was bewegen!

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Re: Das Heidewaldstadion

Beitrag von Groggy » 08.11.2019, 07:05

Neue Westfälische vom 07.11.2019

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Re: Das Heidewaldstadion

Beitrag von TeamO » 23.11.2019, 18:16

www.die-Glocke.de hat geschrieben: FCG hat gute Chancen auf Vereinsheim

Gütersloh (din) - Nach der Absage im vergangenen Jahr könnte es jetzt doch schneller gehen als erwartet. Der FC Gütersloh soll sein Begegnungszentrum im Heidewaldstadion samt neuer Toilettenanlage vielleicht schon 2020 bekommen - sofern weitere Voraussetzungen erfüllt werden.

Die wichtigste Voraussetzung hat die Stadt schon mit der Verlängerung des Pachtvertrags mit dem Eigentümer, der Gütersloher Schützengesellschaft, um 30 Jahre bis 2049 geschaffen. Damit ist der Bestand des Heidewaldstadions als Sportstätte auf lange Sicht gesichert worden.

In einer Vorlage für den Sportausschuss (2. Dezember, 17 Uhr, Ratssaal) schlägt der Beigeordnete Henning Matthes nun vor, den Neubau zu fördern. Wie bei der Haushaltseinbringung berichtet, sind dafür im Entwurf vorsorglich 706 000 Euro eingeplant.

Die Bauverwaltung hat den Entwurf der Architektin Birgit Melisch überprüft. Außer kleinen Änderungen in der Planung wurde dabei der Kostenrahmen „mit einem aus städtischer Sicht notwendigen Aufschlag von 150 000 Euro von ursprünglich 1,06 Millionen Euro auf 1,21 Millionen erhöht“.


Der Finanzierungsplan sieht einen städtischen Zuschuss in Höhe von 233 770 Euro vor. Aus dem Sportförderprogramm des Landes NRW „Moderne Sportstätte 2022“ sollen 650 654 Euro weitergereicht werden. Der Stadtsportverband hat das laut Vorlage befürwortet. Die Aussichten, den Zuschuss tatsächlich zu bekommen, seien „positiv“, so Matthes. 200 000 Euro will der FCG nach eigener Aussage selbst aufbringen. Für das Antragsverfahren kalkuliert die Stadt einen Vorsteuerabzug von 125 576 Euro ein.

Der städtische Zuschuss soll erst fließen, wenn die Zusage des Landes vorliegt und die Finanzierung gesichert ist. Als Bauherr würde der FC Gütersloh auftreten. Für die Unterhaltung soll ebenfalls der Verein aufkommen. Zu diesem Zweck soll ein Nutzungsvertrag zwischen dem Verein und der Stadt auf zunächst 15 Jahre mit automatischer Verlängerung um jeweils fünf Jahre abgeschlossen werden. Das Gebäude ginge in den Besitz der Stadt über, der auch die anderen baulichen Anlagen gehören. Sie soll auch die Gebäudeversicherung übernehmen.

Dem Verein wird ein dauerhaftes Nutzungsrecht für den Spiel- und Trainingsbetrieb eingeräumt. Gleichzeitig sichert sich die Stadt das Recht, „das Stadion im Bedarfsfall auch anderen Vereinen zur Verfügung zu stellen“. Auch das Fußballspiel der Gymnasien und Jugendländerspiele sollen dort weiter stattfinden. Dafür sollen auch die vom FCG errichteten baulichen Anlagen zur Verfügung stehen. Die Stadt bleibt als Betreiberin des Stadions für das gesamte Gelände verkehrssicherungspflichtig, der FCG für das Vereinszentrum.

„Moderne Sportstätte 2022“

Das Förderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ des Landes NRW umfasst für den Bereich der Stadt Gütersloh ein Budget in Höhe von knapp 1,33 Millionen Euro. Was die Vergabe anbelangt, sind die Stadt- und Gemeindesportverbände aufgefordert, Empfehlungen abzugeben. Die Stadt hat alle Sportvereine mit vereinseigenen oder gepachteten Anlagen über das Förderprogramm informiert. Der Vorstand des Stadtsportverbands Gütersloh hat sich in zwei Sitzungen im September mit den vorliegenden Anträgen von Vereinen beschäftigt und folgende Empfehlungen ausgesprochen:

FC Gütersloh: 650 654 Euro für die Sanierung der Toilettenanlage und Bau eines Begegnungszentrums Heidewald (Gesamtkosten laut Antrag: 1,08 Millionen Euro).

Niehorster Schützen: 70 000 Euro für die Sanierung des Schießstands (Gesamtkosten: 100 000 Euro).

TC 71: 21 000 Euro für die Sanierung des Sportheims und die Heizungsanlage (42 000 Euro).

SVA Gütersloh: 92 625 Euro für die Sanierung der Tennisplätze und des Vereinsheims (142 000 Euro).

Postsportverein: 24 500 Euro für die Sanierung des Sportheims (Barrierefreiheit; 35 000 Euro).

Tauchsportclub: 18 340 Euro für die Sanierung des Vereinsheims (26 200 Euro).

Weitere Vereinsbaumaßnahmen sind benannt worden, laut Vorlage für den Sportausschuss (2. Dezember) aber noch nicht entscheidungsfähig. Aus dem Fördertopf des Landes stehen nach Abzug der oben genannten Maßnahmen noch 441 296 Euro für weitere Projekte zur Verfügung.
Link: https://www.die-glocke.de/lokalnachrich ... e04d44d-ds
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Re: Das Heidewaldstadion

Beitrag von Groggy » 27.11.2019, 12:14

www.nw-news.de hat geschrieben: Muss der FC Gütersloh seinen Heidewald verlassen?

Um die baufällige Tribüne zu sanieren, könnte es passieren, dass die Bautrupps den Rasen belegen. Und der wäre danach reif für den Komplett-Austausch.

Dem FC Gütersloh könnte passieren, dass er für einige Zeit, möglicherweise sogar für eine komplette Saison seine Heimstätte verlassen muss. Der Grund: Bei der Stadt gibt es Überlegungen, die Tribüne vom Innenraum und von der Spielfläche aus zu sanieren.

Eine Sanierung von innen könnte wirtschaftlicher sein als eine von außen, sagt Wilhelm Kottmann, Leiter des Fachbereiches Sport. Sie habe den Vorteil, dass die Bauarbeiter viel Platz haben und gut mit schwerem Gerät hantieren können. An die Baustelle von außen heran zu gehen, sei ungleich schwieriger: Die Bäume, der Schießstand, der Nebenplatz, all das stehe dem leichten Zugriff im Weg.

Die Stufen sind nur lose in den Sand gesetzt

Dass die Heidewald-Ränge ein Sanierungsfall sind, ist Stadt und Verein schon lange klar. Fachleute hatten auf das Problem hingewiesen, dass sich die Stufen, 1972 in angehäuften Sand gesetzt, gelockert und verlagert haben. "Wir können die Sache nicht ewig vor uns herschieben, sonst bekommen wir ein Problem mit der Sicherheit", sagt Kottmann.

Der Fachbereichsleiter setzt auf eine Studie, die die Unterschiede zwischen Innen- und Außenbaustelle aufzeigt. Für die Außensanierung dürfte sprechen, dass sie billiger ist und Rasen wie Spielbetrieb ungeschoren bleiben - die Innensanierung hätte den Charme, dass anschließend Gelegenheit wäre, den alten, oft nassen und unbespielbaren Rasen durch einen neuen, DIN-gerechten Aufbau zu ersetzen. "Das", so die Stadt, "würde die mögliche Nutzungsdauer stabilisieren und witterungsbedingte Spielausfälle minimieren." In der Gesamtbetrachtung sei sie daher möglicherweise die wirtschaftlich bessere. Aktuell sei der Heidewaldrasen nur gewachsener, mäßig drainierter Boden; eine neue Sportfläche hingegen sei geschichtet, mit Unterbau, Schotter und Entwässerung, und daher deutlich länger und häufiger bespielbar.

Investition steht schon im Haushaltsentwurf drin

Freilich, so Kottmann, zöge das die vorübergehende Verlegung des Spielbetriebes nach sich. Wohin, sei dann zu klären. Im aktuellen Haushaltsentwurf ist die Tribünensanierung fürs kommende Jahr mit 50.000 Euro für die Planung und für 2021 und '22 mit grob geschätzten 2,2 Millionen Euro angesetzt.

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