20191202: Neue Westfälische - FC Gütersloh klettert auf Platz vier

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20191202: Neue Westfälische - FC Gütersloh klettert auf Platz vier

Beitrag von TeamO » 02.12.2019, 10:42

Neue Westfälische | www.fupa.net | Wolfgang Temme hat geschrieben: FC Gütersloh klettert auf Platz vier
Trainer Julian Hesse spricht nach dem souveränen 3:0-Erfolg über Westfalia Rhynern von einem "tollen Jahresabschluss im Heidewald".

Nach mehreren vergeblichen Anläufen hat der FC Gütersloh am vorletzten Spieltag der Hinrunde in der Oberliga endlich den Sprung in die Top-5 
geschafft. Das Team von Julian Hesse verabschiedete sich für das Jahr 2019 vom Heidewaldpublikum mit einem auch in dieser Deutlichkeit verdienten 3:0-Heimsieg über den SV Westfalia Rhynern und kletterte in der Tabelle auf Rang vier. Begehrlichkeiten weckt dieser „Höhenflug“ beim Trainer allerdings nicht: „Man kann auch ganz schnell wieder auf Rang elf oder zwölf rutschen“, verweist Hesse auf die engen Abstände im Mittelfeld. Tatsächlich hat der FCG nur drei Punkte Vorsprung vor Platz elf, während der Rückstand auf Platz drei satte neun Punkte beträgt.

FC Gütersloh - SV Westfalia Rhynern 3:0

Zum Mann des Tages avancierte bei den Güterslohern ein Innenverteidiger. Der 23-Jährige Marcel Lücke erzielte beide Treffer zur 2:0-Führung. In der 41. Minute gewann er am langen Pfosten, wohin Tim Manstein einen Eckball gezirkelt hatte, das Kopfballduell gegen Rhynerns Abwehrchef Jeffrey Malcherek. Und in der 51. Minute lief er passend in eine von Kapitän Manstein flach in den Fünfmeterraum gesendete Freistoß-Hereingabe und überwand den Ex-Wiedenbrücker Alexander Hahnemann im Westfalia-Kasten ein zweites Mal. „Wir haben einen neuen Goalgetter“, rief Stadionsprecher Rolf Rotthaus ins Mikrofon, das so stockend funktionierte wie das Spiel des FCG in schlechteren Zeiten.

Marcel Lücke war’s egal.„Aus der letzten Saison bin ich mit null Toren herausgegangen, das hat mich gewurmt“, sagte der 2018 von Arminia Bielefeld II nach Gütersloh gewechselte Verteidiger nach der mannschaftlichen Ehrenrunde im Heidewald, auf der er mit den Fans seine ersten Pflichtspieltore für den FCG feierte. Den dritten Treffer erzielte in der 73. Minute der Spieler mit den meisten und besten Offensivaktionen: Nick Flock lochte aus 15 Metern zum vierten Mal in dieser Spielzeit ein, nachdem Eric Yahkem zuvor an Hahnemann gescheitert war. Mehrfach hatte der 20-jährige Linksaußen die Rhynerner Abwehr aufgerissen, ohne dass seine Pässe in der Mitte verwertet wurden.

Hesse: "Toller Jahresabschluss!"

„Wenn man der Mannschaft überhaupt einen Vorwurf machen will, dann den, dass sie mehr Tore hätte erzielen müssen“, lautete die einzige Einschränkung von Julian Hesse in seinem Generalkompliment für den „tollen Jahresabschluss im Heidewald.“ Mindestens einen vierten Treffer hätte der FC Gütersloh erzielen müssen, als der eingewechselte Marcel Rump in der 78. Minute auf und davon stürmte. Sinan Aygün, der nicht seinen besten Tag hatte, vertändelte den Ball nach Rumps Querpass jedoch.

Und Westfalia Rhynern, als bisheriger Tabellenvierter keineswegs ein selbstverständlicher Punktelieferant? Gegen den vorne attackierenden FCG, bei dem sich Saban Kaptan und Andre Kording besondere Fleißnoten verdienten, kam das Team von Coach Michael Kaminski nicht in einen offensiven Spielfluss. Nicht zu kompensieren war bei den Gästen der Ausfall von Lennard Kleine. Der Torjäger, mit elf Treffern bester Schütze der Oberliga, war am Sonntagmorgen mit Fieber aufgewacht.

„Er ist natürlich ein Unterschiedspieler“, gab Julian Hesse zu, vom Fehlen des 26-Jährigen etwas profitiert zu haben. Gut möglich, dass Kleine die Top-Chance in der 15. Minute gegen einen glänzend reagierenden FCG-Keeeper Jarno Peters besser genutzt hätte als Tim Neumann. Den Nachschuss von Yasin Acar wehrte übrigens mit Markus Baum der zweite Gütersloher Innenverteidiger ab.

Schiedsrichter: Lars Lehmann - Zuschauer: 342
Tore: 1:0 Marcel Lücke (41.), 2:0 Marcel Lücke (51.), 3:0 Nick Flock (73.)
Irgendwann - ihr werdet sehen - wird Gütsel wieder OBEN stehn!

Fussball wird nicht mit den Füssen gespielt - sondern mit dem Herz!

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