20190924: Neue Westfälische - FC Gütersloh zu Geldstrafe verurteilt

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Joe Skeletti
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20190924: Neue Westfälische - FC Gütersloh zu Geldstrafe verurteilt

Beitrag von Joe Skeletti » 24.09.2019, 13:54

Neue Westfälische | www.fupa.net hat geschrieben: FC Gütersloh zu Geldstrafe verurteilt

Oberligist muss aufgrund mehrerer Vorkommnisse in Paderborn 3.500 Euro bezahlen.

Der 25. August 2019 war kein guter Tag für den FC Gütersloh. Ärgerlich genug, dass der FCG an jenem Sonntag in der Oberliga bei der U21 des SC Paderborn eine 3:5-Niederlage kassierte, wurde er jetzt auch noch aufgrund mehrere Vorkommnisse während des Spiels mit einer saftigen Geldstrafe bedacht. 3.500 Euro müssen die Gütersloher bezahlen, weil sich mehrere ihrer Fans in Paderborn nicht benehmen konnten. Das hat das Verbandssportgericht des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen (FLVW) in einem schriftlichen Verfahren beschlossen.

Vier Vorfälle hatten Schiedsrichter Björn Sauer und ein anwesender Schiedsrichterbeobachter nach dem Spiel in ihrem Bericht vermerkt. So soll zum einen ein Gütersloher Anhänger antisemitische Parolen gerufen haben, während ein anderer mit seinen rassistischen Sprüchen aufgefallen sein soll. Zudem sei eine Bierflasche geworfen worden sowie ein Zuschauer auf den Platz gerannt. „Die vier Vorfälle ergeben zusammengenommen diese happige Summe“, sagt Helmut Delker vom FCG-Vorstand.

Doch das war noch nicht alles. Alkoholisierte FCG-Fans sollen auch noch Ordner provoziert und sich mit ihnen Rangeleien geliefert haben. FCG-Abwehrspieler Lars Beuckmann hatte hierbei sogar noch versucht, die Gemüter zu beruhigen. Diese Sache war jedoch nicht Bestandteil des Verfahrens.

„Wir haben die Vorkommnisse eingeräumt und uns aufs Schärfste davon distanziert“, sagt Helmut Delker. Während die antisemitischen Rufe auch von FCG-Verantwortlichen gehört wurden, gibt es für die rassistischen Sprüche offenbar keine Zeugen.

Die Verurteilung erfolgte wegen „grob unsportlichen Verhaltens“ und „unsportlichen Verhaltens“ der Gütersloher Fans, so das Verbandssportgericht in seiner Begründung. Von den insgesamt 3.500 Euro muss der FCG 1.500 Euro an die Aktion Sühnezeichen Friedensdienste überweisen.
Same procedure as every year

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